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Botschafterin Michaela Küchler

20.02.2020 - Artikel
Übergabe des Vorsitzes der IHRA von Luxemburg an Deutschland, Sonderbeauftragte Michaela Küchler
Übergabe des Vorsitzes der IHRA von Luxemburg an Deutschland, Sonderbeauftragte Michaela Küchler© Thomas Koehler/photothek.net

Michaela Küchler ist aktuell Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen, Holocaust-Erinnerung, Antisemitismus-Bekämpfung und internationale Angelegenheiten der Sinti und Roma.

Ihre Themen reichen von der Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der OSZE/ODIHR, UNESCO, EU und mit Israel und Frankreich für den Bereich der Bekämpfung von Antisemitismus über den Dialog mit jüdischen Organisationen in Deutschland, den USA und Mittel- und Osteuropa bis zur Förderung von Projekten zur Erinnerung an den Holocaust und den Völkermord an den Sinti und Roma.

Als Vorsitzende der Internationalen Allianz zur Holocaust-Erinnerung widmet sie sich vor allem dem Thema Leugnung, Verfälschung und Relativierung des Holocaust.

Tätigkeiten und Aufgaben

Aus der deutschen Geschichte erwächst eine ganz besondere Verantwortung. Auch deshalb räumt Bundesminister Heiko Maas den Themen Antisemitismus-Bekämpfung und Holocaust-Gedenken hohe Priorität ein. Für ihn gilt: „Zukunft braucht Erinnerung“. Seit seinem Amtsantritt am 14.  März 2018 hat er unter anderem die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und das ehemalige deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besucht. Gespräche mit jüdischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland sind regelmäßiger Bestandteil seines Terminkalenders.

Seit 2006 gibt es im Auswärtigen Amt eine/n Sonderbeauftragte/n für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen, Holocaust-Erinnerung, Antisemitismusfragen und Internationale Belange der Sinti und Roma. Seit August 2018 arbeitet Botschafterin Michaela Küchler in diesem Amt.

Der Schwerpunkt des Verantwortungsbereichs von Botschafterin Michaela Küchler liegt auf der internationalen Zusammenarbeit. Dafür arbeitet sie eng mit internationalen Organisationen wie der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken (IHRA), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), und der Europäischen Union, bilateral mit Partnerländern und mit Nichtregierungsorganisationen vor allem in Europa, Nord- und Südamerika sowie Israel zusammen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Sonderbeauftragten liegt auf der Förderung von Projekten, die zur Holocaust-Erinnerung und der Bekämpfung von Antisemitismus und Antiziganismus beitragen.

Aktuell werden ca. 70 Projekte in diesem Themenfeld durch das Auswärtige Amt gefördert. Dazu gehören unter anderem die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, diverse Gedenkstätten für die Opfer des Holocaust, die Projekte „Erinnerung bewahren“ und „Yahad - in Unum“, die Leo Baeck Institute in New York und Jerusalem sowie die „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus“.

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