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Antisemitismus-Bekämpfung

Holocaust Gedenktag - Holocaust-Mahnmal Berlin - dpa

Denkmal für die ermordeten Juden Europas Foto: Soeren Stache/dpa, © Holocaust Gedenktag - Holocaust-Mahnmal Berlin - dpa

03.03.2020 - Artikel

Im Rahmen der IHRA bündeln die Mitgliedsstaaten gemeinsam ihre Kräfte um weltweit vereint gegen Antisemitismus vorzugehen.

In den vergangenen Jahren haben tödliche antisemitische Attentate weltweit für ein Gefühl der Angst und Unsicherheit unter Jüdinnen und Juden gesorgt. Fast täglich gibt es Nachrichten über antisemitische Beschimpfungen, Beleidigungen oder tätliche Angriffe auf jüdische Menschen oder Menschen, die für Juden gehalten werden, über Schändungen von Friedhöfen, Übergriffe auf Synagogen, jüdische Kulturzentren oder Holocaust-Gedenkstätten. Antisemitismus richtet sich immer auch gegen die Werte freier, demokratischer und offener Gesellschaften.

Um Antisemitismus effektiv entgegen wirken zu können, muss er als solcher erkannt und benannt werden. Zu diesem Zweck hat das IHRA Komitee für Antisemitismus und Holocaust-Leugnung eine Arbeitsdefinition Antisemitismus erarbeitet, die 2016 vom Plenum angenommen wurde. Damit unterstützt die IHRA die politischen Entscheidungsträger, um dem Anstieg von Hass und Diskriminierung auf nationaler Ebene zu begegnen.

Die Bundesregierung hat die Arbeitsdefinition 2017 angenommen und setzt sich seither für die Verbreitung und Anwendung ein. Dieses Engagement wird unter deutschem Vorsitz fortgesetzt.

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