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Gespräche mit Nora Krug

30.10.2020 - Artikel

Ende Oktober 2020 organisierte das Generalkonsulat Vancouver in Kooperation mit dem Vancouver Holocaust Education Center und den Universitäten von British Columbia und Victori drei virtuelle Veranstaltungen mit der deutsch-amerikanischen Illustratorin Nora Krug.

Nora Krug
Nora Krug© Nina Subin

Ziel war es, ein möglichst breites Publikum verschiedenen Alters zu erreichen und am Beispiel von Nora Krug einen Weg aufzuzeigen, welchen Beitrag jeder/jede von uns persönlich leisten kann, um die Geschichte für die Zukunft zu bewahren.  In ihrem mehrmals ausgezeichneten Buch arbeitet Nora Krug die Geschichte ihrer eigenen „normalen“ Familie auf sehr intime, gründliche und gleichermaßen tiefsinnige wie kunstvolle Weise auf und sensibilisiert ihre Leser und Leserinnen, ihrem Beispiel zu folgen, dunkle Flecken in der eigenen Familiengeschichte aufzuklären und offenzulegen. In zwei öffentlichen Veranstaltungen kam Nora Krug mit der renommierten kanadischen Journalistin Marsha Lederman (Kulturkorrespondentin des „Globe and Mail“ für West-Kanada) sowie den Zeichnerinnen und Autorinnen Miriam Katin und Leela Corman zusammen. Daraus ergaben sich spannende und inspirierende Gespräche z. B. zur Schuldfrage der Nachkommen der „Täter“. Die virtuelle Veranstaltung wurde von vielen Zuschauerinnen und Zuschauern in mehreren Ländern verfolgt. 

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