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Digitales Seminar zu „Jüdisches Leben in Deutschland und Frankreich“

17.11.2020 - Artikel

Am 17.11.2020 fand eine digitale Veranstaltung mit Simultandolmetschung zum Thema „Jüdisches Leben in Deutschland und Frankreich – Être juive/ juif en Allemagne et en France“ statt.

Die Synagoge in Bordeaux
Die Synagoge in Bordeaux© imageBROKER

Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit sowie die Frage nach der Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland: Das Generalkonsulat Bordeaux lud den Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Dr. David Ranan neben weiteren repräsentativen Gästen am 17. November 2020 zu einer digitalen Diskussionsrunde ein, um in einen Austausch über jüdisches Leben in Deutschland und Frankreich zu treten.

Mehr als 80 Zuschauer und Zuschauerinnen erfreuten sich an dem lebendigen Dialog. Bereichernde Perspektiven bot auch der Blick nach Frankreich, in die jüdische Gemeinde in Bordeaux, repräsentiert durch den Leiter des israelitischen Konsistoriums von Bordeaux, Dr. Erick Aouizerat: Welche Rolle spielt der laizistische Staat in Frankreich und wie steht es um die Kirchensteuer für jüdische Gemeinden in Deutschland und wie finanzieren sich diese in Frankreich? Wie soll dem Rückgang der Synagogenbesuche unter Jugendlichen entgegengewirkt werden? Inwieweit kann das Bestehen aktiver jüdischer Gemeinden auf deutschem Boden als Kompliment für Deutschland betrachtet werden?

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