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#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland schreibt Projektförderungen aus

15.05.2020 - Artikel

Musik, Theater, Tanz und Lesungen, gesellschaftspolitische, theologische und philosophische Vorträge und Diskussionen: Die knapp 70 Projektanträge, die bereits beim Verein 321-2021 e.V. eingegangen sind, spiegeln die Vielfalt von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland eindrücklich wider.

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Die Bewerbungsfrist für die erste Förderphase ist im April zu Ende gegangen. Um die auch finanziell förderungswürdigen Beiträge zu unterstützen – Bund und Länder haben für das Festjahr 2021 eine Gesamtsumme von rund 18 Millionen Euro in Aussicht gestellt –, wird sich die zu diesem Zweck gebildete Jury bald zum ersten Mal treffen. Für dieses Gremium wurden Repräsentanten aus sieben relevanten Bereichen berufen: dem Zentralrat der Juden, des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, VertreterInnen der Kommunen, dem Kultur- und Bildungsbereich sowie junge Kreative.

„Die Frist für die zweite Förderphase haben wir aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 14. Juni 2020 verlängert“, erläutert der Geschäftsführer des in Köln ansässigen Vereins, Andrei Kovacs. „Interessierte können sich also weiterhin unter www.2021JLID.de/ mitmachen registrieren und ihren geplanten Beitrag für das Festjahr vorstellen“, so Kovacs.

„Mit dem Programm wollen wir auch ein klares Signal gegen den wachsenden Antisemitismus setzen“, betont Generalsekretärin Sylvia Löhrmann. Wesentliches Ziel des Festjahres sei es, den bedeutenden und reichen Anteil des Judentums an deutscher Geschichte und Kultur herauszustellen und die große Vielfalt jüdischen Lebens zu würdigen:

Wir wünschen uns, dass Juden und Nicht-Juden sich besser kennenlernen, sich ihrer gemeinsamen oft schmerzhaften Geschichte erinnern und die Zukunft in Deutschland zusammen gestalten wollen.

Auch dazu soll das bundesweite Festjahr 2021 beitragen.

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